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Zeichen von Mitgefühl, Liebe und Freundlichkeit: ganz im Geist der Jahreszeit

Die Weihnachtszeit ist da und mit ihr dieser besondere Feiertagsgeist, der uns mal weniger an uns selbst denken lässt und das Geben in den Vordergrund stellt. In diesem Sinne möchten wir auf besondere Geschichten über Mitgefühl, Selbstlosigkeit und Freundlichkeit aus der Gaming-Community hinweisen – und darauf, welche Geschenke wirklich etwas bedeuten.

Auch wenn ihr Ruf manchmal schlecht ist, können Videospiele einen enorm positiven Einfluss auf das Leben der Menschen haben. Virtuelle Handlungen, die Mitgefühl, Liebe und Freundlichkeit ausdrücken, können nicht nur die Stimmung von jemandem heben, dem es schlecht geht, sondern auch ein gutes Beispiel dafür geben, wie wir uns als Gamer – und als Mensch – verhalten können.

Auch in einer World of Warcraft gibt es gute Freunde

Für einen Artikel der New York Times wurden drei Menschen interviewt, die auch mal an Weihnachten Blizzards MMORPG World of Warcraft spielen. Alle haben Freunde in den Online-Communities, mit denen sie ein „zweites Leben“ teilen.

Einer von ihnen, Stefan Szalk, sagte im Interview, dass es in seinem Leben viele Schwierigkeiten gegeben habe. Als er einmal ein Weihnachtsfest alleine verbrachte, gingen seine WoW-Kollegen online und feierten mit ihm. Szalk schöpft viel Kraft aus der Unterstützung und Fürsorge seiner Online-Freunde. Wenn man darüber nachdenkt, haben seine Freunde gar nicht so viel getan. Manchmal kann schon eine winzige Geste Großes bewirken.


Geschichten wie die aus der BBC sind aber gar keine Seltenheit. Viele Menschen tauschen zu dieser Zeit Geschenke aus, und selbst Spieler aus gegnerischen Fraktionen lassen Streitigkeiten ruhen und feiern friedlich gemeinsam. Fast jeder, der dieses Spiel gespielt hat, kann sich mit solchen Geschichten identifizieren und hat Ähnliches vielleicht schon selbst erlebt.

Make Love, not War

Bei den meisten First Person Shootern (FPS) geht es darum, seine Feinde mit brutaler Gewalt zu eliminieren. Zu dieser Kategorie gehört auch der WWI-Shooter Verdun. Der Weihnachts-DLC 2016 mit dem Namen „Christmas Truce“ (Weihnachtsruhe) ist daher äußerst erstaunlich: Anstatt den Spieler in eine der grausamen Schlachten während eines der blutigsten Konflikte der Menschheit zu schicken, wird das historische Weihnachtsereignis nachgespielt, bei dem Soldaten an der Westfront das Töten einstellten und gemeinsam Weihnachten feierten.


In diesem DLC können die Spieler Fußball spielen, Schneebälle werfen, Weihnachtskarten an Freunde und Feinde schreiben oder Weihnachtslieder singen. Ausnahmsweise geht es bei diesem Spiel nicht darum, Schlachten zu gewinnen, sondern darum, Frieden und Harmonie zu genießen und Zeit mit anderen Gamern zu verbringen.

Der Kauf dieses DLC hatte sogar einen schönen Nebeneffekt: Neben der Annäherung der Verdun-Gemeinschaft und der Erinnerung an dieses einzigartige Geschehnis in der Geschichte spendeten der Entwickler M2H und Black Mill Games die Einnahmen an War Child, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Kindern zugute kommt, die unter Kriegen leiden.

Freundliche Gesten – nicht nur zu Weihnachten

Es ist zwar schön, von solchen Geschichten rund um Weihnachten zu hören, aber wir sollten daran denken, dass Gesten der Freundlichkeit und Fürsorge nicht auf Feiertage beschränkt sind. Tatsächlich sollten sie uns als Erinnerung dienen, sich etwas zu ändern und solches Verhalten auf das ganze Jahr auszudehnen.

Im Jahr 2017 wurde der Counter-Strike-Streamer Adam „Loop“ Bahriz wegen seiner Art zu sprechen von seinen Teamkollegen aus einem Spiel geworfen. Loop hat seine Sprache nicht ganz unter Kontrolle, da er an einer degenerativen Erkrankung namens hereditäre sensorische und auditorische Neuropathie (HSAN) leidet, was diese Angelegenheit zu einer besonders schmerzlichen Erfahrung macht.


Die Art und Weise, wie er behandelt wurde, löste eine Empörung in der CS-Gemeinschaft aus und innerhalb von Stunden besuchten 5.000 Menschen seinen Stream. Dabei erhielt er von ihnen nicht nur moralische Unterstützung und freundliche Worte, sondern es wurden auch Hunderte von Dollar gespendet. Mit dem Geld konnte er später eine hilfreiche Operation bezahlen.

Verbreitet die Freude!

Das Beste an solchen Geschichten ist: Gesten der Freundlichkeit sind völlig kostenlos und erfordern keinen großen Aufwand! Alles, was man braucht, ist etwas Mitgefühl. Und positives Feedback ist garantiert. Ob man neue Freunde findet oder eine tolle einmalige Begegnung mit einem fremden Spieler erlebt: Jeder kann anderen im Geiste der Saison ein wenig Freude bereiten.

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