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    29. Oktober 2020

    Die Evolution der VA-Panels

    Bei der Suche nach dem perfekten Gaming-Monitor tauchen möglicherweise verschiedene Begriffe, Bezeichnungen und Zahlen auf, deren Bedeutung nicht immer sofort klar ist. LCD-Monitore (Liquid Crystal Displays) gibt es in drei verschiedenen Ausführungen: TN (Twisted Nematic), IPS (In-Plane Switching) und VA (Vertical Alignment). Werfen wir einen genaueren Blick auf VA-Panels und ihre Entwicklung zu echten Gaming-Monitoren.

    Im Allgemeinen bezieht sich Vertical Alignment, also „vertikale Ausrichtung“, auf die Positionierung der Flüssigkristalle zwischen zwei Polarisationsfiltern. Je nach der Richtung, in die diese Kristalle zeigen, lassen sie das Gegenlicht entweder durch oder sie blocken es auf verschiedene Weise ab. Die VA-Technologie wurde bereits in den frühen 1970er Jahren entdeckt. Nachdem die japanische Firma Fujitsu VA-Panels rund zwanzig Jahre später marktfähig machte, haben sich die Monitore stetig verbessert. Bei Ihrer Entscheidung für das perfekte Gaming-Display sind mehrere Elemente von Bedeutung.


    Bildqualität: IPS-Monitore verfügen über den größten Farbraum und bieten die reichhaltigste Bildqualität auf dem Markt. In der Vergangenheit hinkten VA-Panels ihnen hinterher und konnten mit ihrer Farbdarstellung nicht überzeugen.

    Nachdem die Technologie immer weiter erforscht und verbessert wurde, liegen VA-Panels ziemlich genau in der Mitte zwischen IPS- und TN-Panels. Ihre Farbwiedergabe kann mittlerweile ein großartiges Erlebnis sein, da die Modelle mindestens eine vollständige sRGB-Abdeckung bieten. Die besten Produkte auf dem Markt können leicht eine DCI-P3-Abdeckung von 85 bis 90% erreichen. Die meisten Modelle von AOC verfügen über 16,7 Millionen Anzeigefarben, was mehr als genug ist, um ein immersives und realistisches Erlebnis zu schaffen.

    Kontrast: Die sattesten Farben sind nur dann etwas wert, wenn das Bild nicht durch schwache und trüb wirkende Kontraste ruiniert wird. Das Kontrastverhältnis steht dabei für den Unterschied zwischen der Leuchtdichte des hellsten Weißtons und des dunkelsten Schwarztons. Je höher das Verhältnis, desto nuancierter und schärfer wirkt der Kontrast.

    VA-Panels zeichnen sich durch ein tiefes Kontrastverhältnis aus und sind dank LCD-Technologie anderen Systemen weit voraus. Dunkle Szenen werden in einem satten Schwarz dargestellt, während IPS zum Vergleich nur einen Grauton erreichen kann. VA-Panels haben in der Regel ein Kontrastverhältnis von 3000:1 bis 6000:1, während IPS meist ein Verhältnis von 1000:1 erreicht.

    Ein hohes und vielfältiges Kontrastverhältnis ist besonders wichtig für Spiele, bei denen die Atmosphäre von großer Bedeutung ist, zum Beispiel wenn sie in einer unheimlicheren Umgebung spielen. Sie haben dadurch stets den perfekten Überblick und können alle Details erkennen, anstatt sich den Weg durch eine verschwommene, trübe Masse aus grauen und schwarzen Flächen bahnen zu müssen.

    Betrachtungswinkel: Der Betrachtungswinkel beschreibt, aus welchem Winkel Sie auf Ihren Monitor schauen können und dennoch weiterhin eine gute Bildqualität erleben. Als 1971 die ersten VA-Panels hergestellt wurden, war der Winkel recht eng und erlaubte es den Zuschauern nicht, ihre Betrachtungsposition zu verändern. Dank der Weiterentwicklung konnte der Betrachtungswinkel stetig erhöht werden, und in den 1990er Jahren waren VA-Panels schließlich bereit für den kommerziellen Einsatz.

    Aber nicht nur VA-Panels sind von solchen Problemen betroffen. Ein VA-Monitor zum Beispiel verliert seinen Sättigungsgrad, wenn er aus einem seitlichen Winkel betrachtet wird, während IPS-Panels an Leuchtkraft verlieren. Mittlerweile hat sich der Betrachtungswinkel von VA-Panels drastisch verbessert und liegt zwischen der Qualität von TN- und IPS-Panels. Wenn der Monitor nur für Spiele genutzt wird, hat der Winkel nicht einmal einen merklichen Effekt und spielt nur eine Rolle, wenn er zum Fernsehen verwendet wird. Nichtsdestotrotz verfügen die VA-Panels von AOC über einen Betrachtungswinkel von 178/178 Grad, so dass Sie das Geschehen auf dem Bildschirm bequem aus jeder Position beobachten können.

    Bildwiederholrate: Die Bildwiederholrate eines Monitors gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde ein Bildschirm berechnet. Der Wert dieser Rate wird in Hertz gemessen, was angibt, wie oft pro Sekunde ein Bild aktualisiert wird. Ein Bild pro Sekunde entspricht 1 Hz, daher gilt: je höher dieser Wert, desto glatter die Bildqualität.

    Mit einem Standard von 60 Hz bieten VA-Panels eine solide Bildwiederholrate, mit der sich alle Spiele flüssig spielen lassen. Während 60 Hz im Bereich der Gaming-Monitore ein eher durchschnittlicher Wert ist, gibt es auch VA-Bildschirme auf dem Markt, die weit höhere Zahlen erreichen. Das AOC-Modell C32G2ZE/BK verfügt beispielsweise über hervorragende 240 Hz, was eine einwandfreie Bildschirmaction garantiert.


    Reaktionszeit: Die Reaktionszeit wird oft mit der Bildwiederholrate verwechselt, aber beide Merkmale betreffen unterschiedliche Aspekte. Die Reaktionszeit bezieht sich auf die Zeit, die ein Monitor benötigt, um von einer Farbe zur anderen zu wechseln. Diese Zeit wird normalerweise für Übergänge von Schwarz zu Schwarz gemessen.

    Während VA-Panels durch ihren makellosen Kontrast beeindrucken, verfügen sie standardmäßig über eine etwas höhere Reaktionszeit als TN- und IPS-Panels. Je höher die Reaktionszeit, desto größer ist das Risiko für Bewegungsunschärfen. Früher lagen VA-Panels mit durchschnittlich 5 ms am unteren Leistungsende. Die Technologie wird jedoch ständig weiterentwickelt, um den bestmöglichen Standard zu erreichen. Daher können ältere Low-End-Modelle eine bemerkbare Unschärfe aufweisen. Spätere Monitore weisen dagegen eine schnellere Reaktionszeit auf. Die meisten VA-Modelle von AOC sind mit einem superschnellen MPRT-Wert von 1 ms ausgestattet, was eine reibungslose, schnelle Action garantiert. Das Modell C27G2ZU/BK setzt dem die Krone auf, indem es die Reaktionszeit noch weiter auf eine überschallartige Geschwindigkeit von 0,5 ms reduziert.

    Fazit:

    VA-Panels sind längst nicht mehr nur die zweite Wahl bei der Entscheidung für einen Monitor. Die VA-Technologie ist der Mittelweg zwischen TN- und IPS-Panels, sie kombiniert deren Vorteile und ist daher eine grundsolide Wahl für fast alle Einsatzzwecke. Für begeisterte Fans von Filmen oder von Videospielen mit einer dunkleren, kontrastreichen Atmosphäre wäre ein Monitor mit VA-Panel die beste Wahl.

    Wenn Sie jedoch lieber farbenfrohe Games spielen und sich einen möglichst großen Betrachtungswinkel wünschen, ist ein IPS-Monitor die geeignete Entscheidung. Weitere Informationen zu dieser Technologie finden Sie in unserem Artikel über IPS-Panels. Er kann Sie bei der Entscheidung unterstützen, welcher Monitor Ihr Gaming-Setup optimieren kann und Sie am besten in Ihr Lieblingsspiel mitnimmt – sei es farbenfroh oder kontrastreich. https://eu.aoc.com/en/news/choose-your-panel-wisely-why-ips

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